Darauf kommt es beim Girokonto an

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Eine Vielzahl von Banken bieten in Deutschland Girokonten, Guthabenkonten und Tagesgeldkonten an. Doch welches ist empfehlenswert? Als Privatperson ist es unmöglich, dass man alle Banken und Kontenvariationen testet. Aus diesem Grund überprüfen regelmäßig verschiedene Unternehmen und Institute die Angebote der großen Banken und testen gleichzeitig die Beratung und Ehrlichkeit der Berater.

Immer wieder fällt dabei auf, dass die angeblich so nahen Volks- und Sparkassen ziemlich teuer sind und keineswegs das Optimum für den Kunden anbieten. Im Gegenteil – oft werden teure Produkte verkauft, die am Ende für den Kunden mehrere tausend Euro Verlust bedeuten. Wie soll man einer Bank da noch vertrauen können? Sicher, es geht bei einem Girokonto meist um Beträge von 0 bis 15 Euro im Monat, jedoch ist es wichtig, dass man eine Bank findet, mit der man gerne zusammen arbeitet.

Darauf kommt es beim Girokonto an

Vertrauen, Symphatie und Verantwortung – das sind Schlagwörter, die man immer wieder in der Werbung von Banken zu lesen bekommt. Doch die meisten Bankberater fallen nicht gerade durch ihre Seriosität auf. Eher als dubiose Gestalten, die einen für dumm verkaufen wollen. Als Kunde denkt man sich natürlich zu Recht, weshalb man sich so etwas gefallen lassen sollte.

Bei unabhängigen Tests und Prüfungen trennt man Banken in der Regel in Direktbanken ohne Beratung und Banken mit Filialen, Service und Ansprechpartnern. Letztere sind meist teurer, bieten dafür allerdings auch einen mehr oder weniger brauchbaren Service.

Tipp: Direktbanken bieten ihren Kunden in der Regel kostenfreie Konten an. Extra Gebühren werden dann für Karten und andere Dienstleistungen fällig. Das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, doch ist dies wesentlich günstiger. Denn auch bei regionalen Banken bezahlt man dies – dann allerdings meist versteckt in den Kontoführungsgebühren.

So wichtig sind Girokonten

Für immer mehr (Direkt)-Banken ist das klassische Girokonto übrigens nur noch ein Nebenprodukt, das man anbietet, um mehr Kunden zu erreichen. Eine so genannte Zweitvermarktung, denn inzwischen verdient man mehr an Krediten, bzw. der Vermittlung von Krediten. Auch Bausparverträge und Riester-Verträge sind dank der Abschlussprämien für Banken immer lohnenswerter.

Möchte man selbst erst einmal die Bank überprüfen, bevor man das Konto eröffnet, sollte man sich einen Banktermin zur Beratung geben lassen. In der Regel wird man dort versuchen, den Kunden direkt zum Abschluss zu bewegen. Ist man als Kunde bei der jeweiligen Bank noch unbekannt, wird man den Kunden bitten, zum Gespräch einen Personalausweis mitzubringen. Wenn man diesen vergessen haben sollte, wird man allerdings trotzdem beraten. So kann man sich – sogar unter einer falschen Identität – erst einmal unverbindlich beraten lassen und geht keine Verpflichtungen ein. Hat man dabei ein schlechtes Gefühl, sollte man es sich gut überlegen und um etwas Bedenkzeit bitten.

Die Eröffnung des Girokontos ist dagegen keine große Sache und in wenigen Minuten erledigt. Alles was man hierfür benötigt, ist ein Personalausweis. Ein bankenübergreifender Umzugsservice ist bisher allerdings noch nicht wirklich möglich, so dass man immer etwas Arbeit hat.

Tipp: Banken bieten meistens eine Kreditkarte an. Fragen Sie nach den Vorteilen dieser Kreditkarte! Meist ist die Kreditkarte bei speziellen Anbietern günstiger, bzw. man kann dort teils (geldwerte) Punkte sammeln. Dazu sind die Kreditkarten bei Hausbanken meist überteuert.

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